Jahnstr. 26, 27619 Schiffdorf-Spaden

Vereinshistorie

Unsere Geschichte anhand wichtiger Meilensteine

2026
Gruppe von acht Personen in formeller Kleidung, stehend vor einem modernen Gebäude mit Fenstern und Treppe.

Einweihung des Turnschuhganges und damit Abschluss der Baumaßnahmen rund um unsere neue Sporthalle

2024
Bandmitglieder stehen auf einer Bühne mit Instrumenten, umgeben von bunten Lichtern und einer begeisterten Menge.

Der TV Spaden feiert sein 125-jähriges Vereinsjubiläum mit einer großen Festwoche: Zur Jubiläumsparty spielt die Band "Delicious Divine" in der neuen Sporthalle.

2021
Grupp von Kindern in blauen Trikots hält Schilder und steht vor einer Bühne mit Luftballons und Vereinsbanner.

Nach knapp einjähriger Bauzeit ist die Fertigstellung unserer neuen Sporthalle planmäßig im Juli 2021 erfolgt. Am 24. Juli 2021 konnte die Sporthalle mit einem vereinsinternen Schnuppertag in Betrieb genommen werden. Am 10. September 2021 konnten wir dann die lang ersehnte Einweihung unserer neuen Sporthalle mit einer kleinen Feierstunde begehen und offiziell seiner Be­stimmung übergeben. Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen musste der Kreis der geladenen Gäste begrenzt werden.

2019

Im Jahr 2019 besteht die Vereinsfreundschaft zwischen dem eidgenössischen TV Wiesendangen und dem TV Spaden seit genau 50 Jahren. Wir folgten der anlassbezogenen Einladung des TV Wiesendangen zu einem Besuch in der Schweiz und setzten damit die Reihe der gegenseitigen Freundschaftsbesuche fort, die 1969 mit einem Besuch der Schweizer in Spaden begonnen hatte.

2018
Vier Personen stehen auf einem Bauplatz und halten Baustellenmaterialien in den Händen. Im Hintergrund ist ein Sportfeld sichtbar.

Am 20. April 2018 ist es soweit: Die Grundsteinlegung für die Umsetzung unseres Sportstättenkonzeptes erfolgt. Dazu werden zunächst neue Damen- und Herrentoiletten, eine Behinderten-Toilette und ein Putzmittelraum gebaut werden, um die aus dem Jahre 1969 stammende Toilettenanlage zu ersetzen. Nach nur 5-monatiger Bauzeit konnte der Neubau unseres Sanitärgebäudes fertiggestellt und erstmalig im Rahmen unseres großen Boule-Turniers am 8. September für die Nutzung freigegeben werden.

2010
Große Menschenmenge auf einem Sportplatz hält ein Banner mit der Aufschrift „WIR ALLE FÜR DIE HALLE“.

Wir alle für die Halle! Unter diesem Motto gab es in 2010 verschiedene Aktionen, die die Notwendigkeit und Dringlichkeit des Hallenneubaus öffentlichkeitswirksam deutlich machten.  Im Anschluss zu unserem Vereinsportfest mit den Bundesjugendspielen der Grundschule haben sich mehr als 350 Mitglieder unseres Vereins und des SC Lehe-Spaden sowie Freunde und Förderer des Sports in unserer Region auf dem vorgesehenen Standort für die neue Halle im Sportzentrum zu einer Positiv-Demo getroffen. Höhepunkt unserer Willensbekundungen war der Aufruf zu einer Demonstration zu Beginn der entscheidenden Finanzausschuss-Sitzung am 27. September 2010 vor der Aula des Schulzentrums, dem rund 150 Mitglieder gefolgt waren. Mit großem Enthusiasmus, Spruchbändern und lautstarken Bekundungen wurde nochmals versucht, die Entscheidungsträger auf unsere Lage aufmerksam zu machen und zu einem positiven Votum zu bewegen. Das alles half nichts! Die Entscheidung des Finanzausschusses, keine Finanzmittel für einen Hallenneubau einzustellen, fühlte sich an wie ein Schlag ins Gesicht. Insbesondere da die Aussagen zur Entscheidung so grundlegend waren, dass sie unabhängig von der aktuellen Haushaltssituation und den nun höher veranschlagten Kosten auch schon zwei Jahre früher hätte bekannt gegeben werden können. Also: Aufstehen und weitermachen!

2005
Medaille mit Relief eines Läufers auf der Vorderseite und einem Pferd auf der Rückseite, umgeben von Schriftzug.

Der TV Spaden wird in 2005 mit der Niedersächsischen Sportmedaille für beispielhafte Vereinsarbeit von der Landesregierung auf Vorschlag des Landessportbundes ausgezeichnet. Diese hohe Vereinsauszeichnung kann nur durch das Zusammenwirken vieler an dem positiven Erscheinungsbild des Vereins erreicht werden, also eine Anerkennung für die vielen Ehrenamtlichen, die sich Tag für Tag einsetzen und mitwirken.

2004
Maibaum mit Kranz, roten Schleifen und Figuren, die verschiedene Sportarten darstellen, vor blauem Himmel.

Unsere Sportanlage an der Jahnstraße erhält im Mai 2004 einen dekorativen Blickfang. Wir stellen erstmals unseren Vereinsbaum auf, der ähnlich einem Zunftbaum ist, den es in anderen Regionen häufig in zentraler Lage auf dem Dorfplatz gibt. Der Baum wurde in Eigenarbeit entworfen und erstellt und enthält neben dem Vereinswappen und unserem Logo die Piktogramme unserer Sportarten. Seither wird er jährlich zum 1. Mai mit einer Maikrone geschmückt und neu aufgerichtet.

1999

Unsere Festwoche überzeugte durch zahlreiche und vielfältige sportliche Aktivitäten und gesellige Veranstaltungen. Krönender Abschluss war der abschließende Festumzug, der von 20 Reitenden und zwei Kutschgespannen des Reitvereins angeführt wurde. Ein Musikzug und zwei Spielmannszüge sorgten für die musikalische Begleitung des Festumzugs, der vier bunt geschmückte Festwagen und etwa 500 Teilnehmer auf die Beine oder Räder brachte. Das anlässlich unseres 100-jährigen Jubiläums kreierte Motto „Gemeinsam viel bewegen“ wurde in doppeltem Sinne mit Leben gefüllt.

1999
Eine Gruppe von Personen hält Fahnen während einer Zeremonie in einer Halle, Umgeben von dekorativen Bannern an der Wand.

Die Fahne von 1924 begleitet den Verein schon lange in schönen und schweren Zeiten. Aber sie leidet auch. Nach einer ersten umfangreichen und aufwändigen Restaurierung in den 70er Jahren wird 1997 der Beschluss gefasst, eine neue Fahne aus modernen, strapazierfähigen Materialien für den allgemeinen Gebrauch anzuschaffen. Die feierliche Weihe der neuen Fahne erfolgt im Rahmen des Festaktes zu unserem 100-jährigen Jubiläum. Als Paten stehen zum einen die alte Vereinsfahne unserer Schweizer Freunde vom Turnverein Wiesendangen und zum anderen die alte Fahne des Schützen­vereins Spaden, des ältesten Spadener Vereins. Der Festakt bildet den Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten.

1989

1987 wird ein Zuhause für das Miteinander geplant. Es soll ein Gemeinschafts- und Mehrzweckraum entstehen, der im Keller einen Fitnessraum sowie ein Archiv beherbergt. Es entsteht wiederum in einer bemerkenswerten Gemeinschaftsleistung von Handwerkern im Ruhestand und vielen anderen Helfern das Vereinshaus, das am 15. April 1989 – also zum 90. Geburtstag - eingeweiht wird.

1982

1982 baut der Verein einen Schießstand für Bogenschützen, legt ein Kleinspielfeld an, saniert die Laufbahn und die Weitsprunganlage in Eigenarbeit.

1981

Am 2. Mai 1981 können die seit 1976 geplanten vier Tennisplätze nach zähem Ringen mit der Gemeinde, dem Gewerbeaufsichtsamt und der Bezirksregierung über die direkte Nachbarschaft von Sport und Gewerbe endlich eingeweiht werden. Auch ein Parkplatz entsteht auf dem nördlich angrenzenden Nachbargelände, dass die Gemeinde für den Bau von Tennisplätzen und Parkplatz zur Verfügung stellt.

1969
Drei Männer in Sportanzügen halten eine Fahne und Blumenarrangements während eines Umzugs in einer ländlichen Umgebung.

Der eidgenössische Turnverein Wiesendangen bei Winterthur im Kanton Zürich sucht in einem kleinen Inserat Kontakte zu Treffen mit einem Verein in Deutschland. Aus der anfänglichen schriftlichen Kontaktaufnahme entwickelt sich mehr und so treffen am 22. August 1969 in unserer Festwoche zum 70-jährigen Geburtstag des Vereins 25 Wiesendanger Turner ein.

1969

Ab 1967 folgen auf diesem Gelände in Eigenleistung der Bau eines Vereinshauses mit Umkleide- und Sanitärräumen sowie eines Wohnhauses für einen Platzwart. Mit der Einweihung am 19. August 1969 macht sich der Verein zum 70. Geburtstag selbst ein großartiges Geschenk.

1958

Auf der JHV 1956 ist das Ziel klar: Ein Sportstadion soll entstehen. Von dieser Idee beseelt wird noch im selben Jahr die Planierung des Geländes, das ein ziemliches Gefälle aufweist, vorgenommen. Die Laufbahn kann auf 100m Länge ebenso wie die Anlaufbahn zur Weitsprunggrube mit altem Klinkerpflaster ausgekoffert werden. Aus alten Heizschlangen eines schwedischen Tankers schweißen im Frühjahr 1957 fleißige Hände vom Lloyd an Ort und Stelle zu einer Rohrbarriere zusammen. Es folgen in Eigenarbeit: die Einfassung der Spielfeldfläche mit einem Rasenbord, eine Schlackendecke für die Laufbahn, die Rasensaat für das Spielfeld, Beton für die Kugelstoßkreise, ein Toilettenanbau für das bereits 1953 errichtete Umkleide- und Gerätehaus. Am 17. August 1958 wird die Einweihung des neuen Sportplatzes zu einem großen Ereignis.

1955

Das Eigentum spornt an, und der Gedanke an eine großzügige vereinseigene Sportplatzanlage lässt nun den Vorstand nicht wieder los. Davon erfährt der Motorsportclub Unterweser, der Sandbahnrennen veranstalten möchte. Nach einer beispielhaften Gemeinschaftsleistung von Turnern, Reitern und Motorradfahrern, die 1953 etwa 2000 m³ Trümmerschutt mit Pferdefuhrwerken zur Beseitigung der Löcher in der Zuwegung transportiert und verteilt haben, drehen im Juni 1953 kleine Solo- und schwere Seitenwagen­maschinen ihre Runden in dem „Motodrom“, also auf unserem heutigen Sportgelände. Wegen finanzieller Schwierigkeiten müssen die Motorsportler jedoch aufgeben. Zur gleichen Zeit stellt sich die Vereinsführung darauf ein, die Planungen für einen Sportplatz ohne Motorenlärm zu treffen. Das für das Sandbahnrennen schon gepachtete Nachbargelände wird 1955 erworben, so dass man für ein Spielfeld und eine umlaufende 400m-Bahn genügend Platz hat.

1949

Nach dem Krieg weist die Gemeinde das Gelände des heutigen Sportplatzes Flüchtlingen und Kleingärtnern als Kleingartengelände aus. Es gedeiht nur wenig und wenn etwas aufkommt, fressen Hasen und Kaninchen es wieder ab. Als die frustrierten Kleingärtner aufgeben, bietet Friedrich Herzog dem Turnverein das Gelände zum Kauf an. Der Verein erwirbt 1949 das Grundstück für 250 Mark.

1945

Als im Lauf des Jahres 1945 trotz der Not der Nachkriegszeit der Wunsch laut wird, den Turnbetrieb in Spaden wieder aufzunehmen, geben Anordnungen der Militärregierung die Bedingungen und Auflagen vor, unter denen das geschehen darf. Unter anderem muss der Vereinsname aufgegeben und vorerst durch Turn- und Sportverein Spaden von 1899 ersetzt werden. Erst 1961 wird wieder der ursprüngliche Gründungsname eingeführt.

1939

Das 40-jährige Vereinsjubiläum wird im Juni 1939 - äußerlich mit viel Hakenkreuz, aber mit der inneren Haltung der vier F - gefeiert.

Wenige Wochen später beginnt der 2. Weltkrieg. Millionenfaches Leid, Trauer, Angst, Verzweiflung, Not und Elend, Zerstörung und Vernichtung sind die Folgen.

1926

1926 geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Friedrich Herzog stellt dem Turnverein, dem Reiterverein und der Gemeinde ein Pachtgelände zur Verfügung. Dieses Gelände war bereits ein Teil unseres heutigen Sportplatzes. Hier werden eine Sprunggrube und eine „naturbelassene“ Laufbahn angelegt sowie ein feststehendes Reck errichtet. Hier steht eine Information zu dem Meilenstein des Vereins.

1924

Am 17. März 1924 wird die Fahne nach einem zweijährigen Kampf im Rahmen von Rheinlandbesetzung und Inflation geliefert und Ende Mai 1924 wird das 25-jährige Vereinsjubiläum mit Fahnenweihe gefeiert.

1899

Bereits 1811 hatte Friedrich Ludwig Jahn die deutsche Turnbewegung mit der Einrichtung des ersten Turnplatzes in der Berliner Hasenheide initiiert. 20 einsatzfreudige Männer setzen 88 Jahre später Jahns Ideen in dem kleinen Ort Spaden in die Praxis um und gründen am 30. November 1899 den Turnverein Gut Heil Spaden.